Re-Orientierung

02.März 2008

Durch Blogging gerät man leicht in die „Erfahrungsfalle“:

  1. Man lebt (und schreibt) nur aus seinen Erfahrungen und lernt nichts neues dazu. Man macht dieselben Fehler immer wieder.
  2. Man investiert leicht zu viel Zeit, auf Kosten anderer Aktivitäten wie Sport, Freundschaften, Lesen und verliert so an Balance und am nötigen Abstand.

Für jemanden (wie mich), dem das Blogging eine zusätzliche Aktivität ist, um sein Wissen, seine Gedanken … anderen zugänglich zu machen, darf es nicht die Oberhand gewinnen.

Im Leben muss es einen Strom der Erfahrung, der Reflektion und des Lernens geben, der sich aus den unzähligen Alltagsaktivitäten speist. Dabei ist es nötig, die nötige Balance, Stabilität und Ausgeglichenheit zu haben. Wenn aus dieser Basis die Erfahrung und das Wissen wachsen und daraus der eine oder andere authentische und gehaltvolle Beitrag im Weblog hervorgeht, ist das auch für die Leser viel mehr wert als wenn man zu viele oberflächliche, nicht selbst recherchierte Beiträge mit zu wenig eigenem Erfahrungshintergrund schreibt.

Was bedeutet das?

John Boyd stellte die Frage: „to be or to do?“ Also, mehr Aktivität, Lernen, Erfahrung und weniger Blogging!

Das Fundament für wandelweb.de ist gelegt. Jetzt geht es langsamer, aber kontinuierlich weiter.

Artikel gespeichert unter: Reflektion

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